Kolposkopie

Spezialsprechstunde zur Früherkennung und Therapie des Gebärmutterhalskarzinoms

Das Gebärmutterhalskarzinom (Zervixkarzinom) entwickelt sich aus einem Krebsvorstadium (Präkanzerose). Auch das Papillomavirus (HPV) kann unter bestimmten Voraussetzungen zum Gebärmutterhalskrebs führen. In der dritten Lebensdekade werden die meisten Vorstadien entdeckt. Die Vorstadien sind asymptomatisch. Symptome treten erst in einem weiter fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung auf. Deshalb ist es für Frauen so außerordentlich wichtig, regelmäßig eine gezielte Krebsvorsorgeuntersuchung (Kolposkopie) von einer erfahrenen Ärztin oder einem Arzt durchführen zu lassen - nach den Richtlinien der 'International Federation for Cervical Pathologie and Colposkopy'.

Unter kolposkopischer Sicht kann der Spezialist unter Zuhilfenahme von verschiedenen Anfärbetechnikensuspekte Zellen sichtbar machen sowie gezielte Abstriche und Biopsien entnehmen. Die zytologischen und histologischen Ergebnisse führen zu einer sicheren Diagnose über den Schweregrad der Erkrankung.

Wenn Frauen in Deutschland dieses Angebot der zuverlässigen Krebsvorsorgeuntersuchung häufiger wahrnehmen würde, könnten Krebserkrankungen fürher erkannt und behandlet werden. Geschätzte 3000 Frauen würden hierzulande dann nicht am Gebärmutterhalskarzinom sterben. In diesem Zusammenhang sei auch auf die ganz neue Möglichkeit hingewiesen, sich bei uns gegen das Zervix-Karzinom impfen zu lassen. Hierzu gibt es nähere Informationen.

Kolposkopie 1

Kolposkopie 2

Kolposkopie 3

Kolposkopie 4

Normale Befunde der Portio: Originäres Zylinderepithel. Kleine Ektopie (E) mit zarten Schleimhautträubchen bei Ovulation. Klaffender Ck, Schleim gut spinnbar und klar. 19jährige Nullipara.

Kolposkopie 5

Normalbefund: originäres Plattenepithel, 28-jährige Nullipara mit grübchenförmigen Muttermund.