Mamma Sonographie

Brustkrebs - Mammakarzinom

Bei jeder neunten Frau wird im Laufe ihres Lebens ein Mammakarzinom diagnostiziert - mit zunehmender Tendenz. Rund 46.000 Neuerkrankungen werden jedes Jahr festgestellt. In der Altersgruppe 35 -54 Jahre ist Brustkrebs sogar die häufigste Todesursache. Meist beginnt das Tumorwachstum im ober- äußeren Quadranten. Über die Blutbahn oder über die Lymphbahnen kann der Tumor sich weiter im Körper ausbreiten. Ab dem 30. Lebensjahr sollte jede Frau monatlich selbst ihre Brust abtasten, jährlich von einem Gynäkologen/in ihre Brust sowie die Lymphknoten untersuchen lassen. Da aber in vielen Fällen der Brustkrebs im Frühstadium nicht tastbar ist, braucht man für eine zuverlässige Früherkennung die radiologische und sonographische Diagnostik.

Mamma-Sonographie

Die Mammasonographie gilt heute als ein ausgereiftes, zusätzliches diagnostisches Verfahren zur Erkennung von Veränderungen des Brustgewebes. Insbesondere gibt das Ultraschallverfahren Aufschluss darüber, ob es sich eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste oder einen soliden Tumor handelt. Unter sonographischer Kontrolle kann die Zyste punktiert und von dem soliden Tumor eine Biopsie entnommen werden. Besonders wichtig ist die Ultraschalluntersuchung bei bindegewebsdichten Brüsten, da hier eine Beurteilung mittels Röntgenbild nur sehr eingeschränkt Möglich ist. Die schmerzlose Durchführbarkeit ohne Strahlenbelastung sind weitere Vorteile.

Zyste

Zyste

Fibroadenom

Fibroadenom

Die Ultraschall-Aufnahmen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Priv. Doz. Dr. med. Joachim Teubner, Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin, Diagnostisches Brustzentrum Heidelberg.